BARDENTUM



"Barde ist, wer den beseelten Aufbau des Universums studiert, so die universellen Lebensgesetze erkennt und ein eigenes Bild des großen Mysteriums entworfen hat.

Diesem eifert er nach, wobei er kreativ das Vorgefundene selbst gestaltend tätig wird."


Traditionelles Bardentum reichte vom "Narren" und der Unterhaltung ("Troubadour") bis hin zur Körperpflege und Heilung ("Barder"). Vom Typus her entspricht der Barde einem schaffenden Künstler, wobei Musik und Dichtung nach wie vor als "Königsweg der Kunst" begriffen werden. Jede andere Kunst aber - in welcher es einem Barden gelingt, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen - tut es auch. (Beispielsweise Architektur, Tanz, Skulptur, Töpferei, Malerei etc.). Um Barde zu sein, bedarf es also mindestens einer Kunst, in welcher man seine Gefühle zum Ausdruck bringt und darin eine gewisse Meisterschaft erlangt hat. Ferner favorisiert die DRACO-Stiftung die Existenz einer Werkbank vor, um so mit den eigenen Händen optimale künstlerische Arbeit im Stofflichen verrichten zu können.


Das Bardische zeichnet sich ferner durch Quellenstudium (Brauchtum, Texte, Archäologie etc.) aus, welches sich von Ásatrú (Mythologie und Religion) über Geographie und Geschichte (Kultur) bis zur Quantenphysik (Wissenschaft) hin erstreckt. Auch sollte beim Quellenstudium klar werden, aus welcher Quelle du selbst entstammst. Fertige hierzu einen ausführlichen Stammbaum bis in die fünfte Generation an!


Als drittes Standbein bardischen Daseins neben der schaffenden Kunst und dem Quellenstudium gilt das rituelle Erklimmen der Himmelsleiter. Des Kriegers Aufgabe war es, die Elemente der Erde zu erkunden, seine Grenzen zu testen und deren Weihe zu empfangen. Der Barde greift kletternd nach den Sternen und entwirft sein eigenes Weltbild.


Charakterisierung Barde/Bardin

Die drei Stufen eines Barden sind der Weisheit Erlangende, der Form Verändernde und der aus Gefühlen Kunst Schaffende. Sie kreieren und formen! Das DS-Zeichen für die Barden ist die Triskele.


Drei bardische Vorteile gegenüber dem Kriegertum

Vermehrter kreativer Ausdruck und dadurch bessere Seelenhygiene; mehr gesellschaftliche Anerkennung und dadurch besseres Selbstbewusstsein sowie weiteres Wissen und Erfahrungen, die in einem universelleren Weltenverständnis münden.


Allgemeinbildung

Zur geforderten bardischen Allgemeinbildung zählen u.a. auch Grundkenntnisse in:


1. Architektur (... Romanik - Gotik - Renaissance - Barock - Klassizismus ...)

2. Musik (... Barock - Klassik - Romantik ...)

3. Literatur (... Barock - S'n'D - Klassik - Romantik - Naturalismus - Expressionismus ...)

4. Malerei (... Renaissance - Barock - Romantik - Realismus - Impressionismus ...)